Nach dem Ruhetag sollte es heute zum Campingplatz in Nantes gehen. Ich bin um 6:15 aufgewacht, das war doch zu früh, bin dann nochmal voll eingeschlafen und erst um 8:20 wieder aufgewacht...viel später als beabsichtigt! Also schnell alles gepackt, noch das Croissant und das Pain au Roisin abgeholt und gestartet.
Vom Campingplatz ging es direkt wieder auf den Radweg, kein ge-eier durch die Stadt, das war gut. Weniger gut war meine Achillessehne, die sich - trotz Ruhetag - doch ziemlich beschwert. Fürchte das geht so schnell doch nicht weg, könnte eine Art Reizung oder Entzündung sein oder so. Wenn jemand gute Tipps hat, gerne in die Kommentare oder WhatsApp ..
Ich bin dann ausgecklickt gefahren, mit der Ferse auf dem Pedal, das geht ganz gut so. Echt Mist, denn ansonsten ist das Radeln gar kein Thema mehr, geht hervorragend. Naja, muss ich erstmal die Etappen deutlich kürzer machen und sehr dezent fahren. Voltaren hab ich, ich hoffe das wird dann in paar Tagen wieder.
Auf der Strecke wechseln sich eintönigere Abschnitte - auf kleinen Sträßchen durch Wald, wo man nicht viel sieht - mit schönen Abschnitten - an der Loire entlang oder an schönen Örtchen vorbei - ab.
Es geht an Ancenis vorbei, wo ich aber nicht von der Strecke wegfahren um es anzuschauen. Ehrlichgesagt beschäftigt mich die Ferse und ich ärgere mich und überlege was da falsch gelaufen ist, und warum man manchmal einfach nicht auf seinen Körper hört. Man muss das wohl konsequent machen auch wenn einem grad nicht in den Kram passt...
Schließlich in Nantes angekommen, musste man noch quer durch die Stadt, um den Campingplatz zu erreichen. Dort hab ich dann den netten Radler aus Düsseldorf (72) angetroffen, den ich schon in Angers getroffen hatte, der etwas konsterniert vor der Anmeldung zum Camping stand. Ich so "Hallo, wie geht's? . Er so: "Voll!" Er meinte den Campingplatz... die hatten tatsächlich keinen Platz mehr für ein Fahrrad und ein Minizelt! War so ein 5-Sterne Platz, die keinen Bock auf Radler hatten(meine Meinung). Kollege aus Düsseldorf meinte, das sei auf all seinen Radreisen (und das waren schon einige) erst zweimal passiert, heute und vor 5 Jahren an genau diesem Platz (!). Also sind wir zusammen wieder auf der Strecke 10km zurückgefahren, da war dann wieder ein Camping. Kaum sind wir da, hats zu allem Überfluss noch zu regnen angefangen...und der Campingplatz hatte kein Restaurant...und ich nix mehr zu Essen dabei... Stimmung auf dem Siedepunkt 😀. Hab dann mit UberEats einen Burger und Pommes bestellt, wurde an den Campingplatz geliefert und war 30min später da. Als ich mit Essen fertig war, hatte auch der Regen aufgehört, Stimmung wieder deutlich besser...
Nach Zeltaufbau und heisser Dusche wars dann wieder ok...
Nantes muss leider entfallen, heute fahr ich da nicht mehr rein und morgen wohl auch nicht, da möchte ich lieber weiter nach Saint-Nazaire. (Meer!)
Die Etappendaten noch:
111 km (12 davon ungeplant), Fahrzeit: 6:17, Dauer: ca. 8 Std. , Schnitt ca 18 (viel Gegenwind heute)
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Kommentare
Servus Armin, A-Sehne ist z.T. langwierig. Gute Tips gibts von Liebscher und Bracht. de . Ruhepause und kühlen braucht es. Wir hoffen, dass es bald besser wird und Dir alles Gute. LG Rudi u M