Morgens konnte ich glücklicherweise ohne Regen einpacken. Trotzdem waren einige Sachen - und vor allem das Zelt - noch feucht oder nass.
Der Campingplatz sah beim Start noch einigermaßen trostlos aus...
Ich bin zeitig los, kurz nach acht, ich wollte in Rayon die Fähre um 14:30 über die Girande erreichen und dann noch ein Stückchen fahren. Die nächste wäre um 16:00, das wäre schon ziemlich spät. Ich bin deshalb auch nicht den "echten EV1" gefahren, sondern möglichst direkt nach Süden, die Schleife, die der EV1 hier entlang dem Meer macht, abkürzend. Trotzdem ging's immer wieder ein Stück direkt am Meer entlang.
In Rochefort gabs eine Straßensperre wegen Bauarbeiten, das hat mich 20min Umweg, Wegsuche und rumdödeln gekostet.
Dann war ein kleiner Fluss zu überqueren. Zunächst dachte ich ganz normal über eine Brücke, aber diesmal gab's ein "Pont Transporteur"! Es ist eine Art Plattform, die unter einer Brückenkonstruktion hängt und zwischen den Ufern hin- und her schwebt. Noch nie gesehen sowas!
Die Strecke danach ging meist auf einer kleinen Nebenstraße, parallel zur Autobahn. Nicht so schön, aber sehr gut zu fahren. Die letzten Kilometer nach Royan dann auf einer etwas größeren Landstraße, auch nicht so schön aber problemlos und zügig zu fahren.
Um ca 14:00 war ich dann in Royan am Fährhafen, nach 80km, also alles bestens...
Auf der anderen Seite, ab Le-Verdun-sur-Mer südwärts beginnt der Küstenabschnitt mit den wunderschönen breiten Sandstränden. Der Radweg führt entlang einer alte Eisenbahnlinie durch Pinien-Wäldchen hinter den Dünen.
Ich hab einen Campingplatz direkt am Meer gewählt undicht - nach Blick auf das RegenRadar, wo für die Nacht Gewitter angekündigt ist - für ein Mini-MobileHome entschieden. Fast eineinhalb Stunden verbringe ich damit Mensch, Maschine und Klamotten zu waschen und trocknen.
Der Blick aufs Meer entschädigt dann, und in der Bar am Campingplatz wird natürlich das Spiel der Franzosen gezeigt, das schaue ich natürlich an. Leider haben die hier Krombacher Bier (!), was aber letztendlich zu verschmerzen ist.😋
Und noch die Etappensaten:
Bis zur Fähre ca. 80km, dann nochmal ca. 12 bis zum Campingplatz. Dauer mit der Fähre und allem ca 8Std oder so.
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