Schon angenehm. So eine Nacht im Hotel. Morgens checke ich dauernd den Regenradar um die bestmögliche Startzeit und die beste Fahrtzeit rauszukriegen. Ich werde also ein bisschen später starten dann sollte das erste Regengebiet drüber weg gezogen sein. Obwohl es ein bisschen schwer fällt, nicht gleich los zu fahren...
Die Strecke ist circa 30 km kürzer als die von gestern. Dafür bin ich dann in Mühlhausen, dass ich mir theoretisch anschauen könnte, wenn es nicht zu viel regnet. Da gibt es auch nur einen einzigen Campingplatz zur Auswahl. Der nächste ist dann circa 17 km weiter. Vielleicht fahr ich doch noch dahin, das ist für die Anschlussetappe etwas besser. Mal sehen…
Also vom Timing her doch suboptimal, gleich in einen Schauer reingefahren.. Naja, ein Hoch auf Gore, die Regensachen sind echt ihr Geld wert.
Durch Rheinfelden durch war auch noch eine ziemlich nasse Angelegenheit, aber auch ein nettes Innenstädtchen da.
Danach nach Basel, da führt die Route am Rhein entlang durch die Stadt. Ich habe kaum angehalten und bin mehr oder weniger durchgefahren. Die Stadt ist sicher recht schön und eine zweiten Besuch auf jeden Fall wert.
dann geht es am Stadt Ausgang über die Rheinbrücke nach Frankreich hinein.
Die Strecke von Basel nach Mühlhausen führt durch ein kleines Naturschutzgebiet immer an einem Kanal entlang, wahrscheinlich hat den der Napoleon irgendwann mal gebaut. Leider war die Strecke durch den Regen sehr aufgeweicht und schlammig Sandig und pfützig.
Das Fahrrad sieht aus wie nach einer Schlammrallye. Irgendwann hat es da dann zum regnen aufgehört. Danach ging es eigentlich recht gut zu fahren. Zum Glück ist es nicht kalt dann lässt er sich ganz gut fahren, besonders wenn der Regen aufgehört hat. Die Strecke ist Brettl eben und geht immer geradeaus an diesem Kanal entlang. Ich glaube, es sind fast 20 km immer geradeaus.
Man bremst hier für Enten, die gerade mal auf dem Weg ihren Familientwist austragen müssen.
krasser Gegensatz ist da der kleine Panzer aus dem Weltkrieg, der plötzlich am Wegesrand auftaucht.
mühlhausen ist sicher auch eine sehr schöne Stadt mit einem schönen Hauptplatz, aber ich habe dann doch beschlossen, weiter zu fahren, denn es war ja noch einigermaßen früh am Tag.
massiv Hunger hatte ich inzwischen auch, okay wir sind in Frankreich, aber so ein Döner ist einfach sensationell. Und der hier war wirklich sehr, sehr gut. Ich meine, der heißt ja auch "zu den drei Quellen", ein typisch französischer Döner Name finde ich.
ich bin dann noch zu dem Örtchen Waldkirch weitergefahren. Dort gibt's einen kleinen, sehr schönen Campingplatz, am Rand der Ortschaft, da habe ich einen schönen Platz gefunden. Zum Abschluss gibt's ein Meteor.
Etappendaten: 93km, ca 5Std, ca. 18,3 Schnitt, insgesamt ca 7,5 Std unterwegs
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Kommentare
Hi Armin
Andrea hat mir den Link zu deinem Blog geschickt.
Wir haben gerade unsere Radtour von Fürstenberg (Havel) nach Rostock, dann mit der Fähre nach Trelleborg, weiter über Malmö nach Kopenhagen und dann. zurück nach Gedser, um heute dann wieder mit der Fähre nach Rostock überzusetzen, beendet.
War vom Wetter auch Recht wechselhaft, wobei wir nur einmal richtig nass wurden.
Wir sind in 10 Tagen auch so um die 700 km geradelt.
Jetzt liegen wir wieder im Zelt in der Nähe von Fürstenberg.
Dir noch viel Spaß auf der Route Richtung Gibraltar.
Gruß Andreas und Isolde
Das klingt nach einer schönen Tour, da in den Norden rauf z.B. Berlin - Kopenhagen steht definitiv auf der Liste mit Andrea. Allerdings nicht dieses Jahr :-(