30.08.26 Neunter Tag: La Rochelle nach Royan

Heute wieder Radeln, Start bei bestem Wetter, noch ne Runde um den alten Hafen drehen und dann raus aus La Rochelle. Wieder direkt am Meer entlang, mit schönen Stränden in Sonntag-Morgen-Stimmung. 

Es geht dann durchs Hinterland auf guten Wegen bei angenehmen Temperaturen, wir kommen gut voran. Manchmal nieselt es ein wenig aber das ist kein Problem, meistens lassen wir sogar die Regenjacke stecken. 
Um über den Fluss La Caharente zu kommen, könnte  man über die riesige Brücke fahren, ist aber für Radler nicht so toll. Wir versuchen es mit einer kleinen Passagierfähre, sind aber wohl leider einen Ticken zu spät dran, der Fährmann ist schon in der Mittagspause. Warten wollten wir nicht (Sonntags ist dien Mittagspause bis 16:00!) deshalb ein paar Kilometer weiter zum Transbordeur (frankenfreundliche Schreibweise!) , einer Schwebebrücke über den Fluss (Treue Blog-Leser mögen sich vielleicht erinnern). Mit der vorletzten Fahrt vor deren Mittagspause setzen wir über. (Bild hab ich von einer Webseite geklaut).


Wegen der Abeeichung ändern wir gleich die Route ein wenig, versäumen dadurch zwar einen schönen Leuchtturm, sparen aber ein paar Kilometer.

 

Danach ging es kilometerweit einen Pfad an einem Kanal entlang. Danach durch eine Moor-und Sumpflandschaft, und danach wieder entweder eine Riesenbrücke oder wieder Fährmann. Da wollten wir natürlich den Fährmann testen. Nach Anruf und etwas Palaver, er französisch, ich irgendwas mit "Oui, Passage...!" meinte er er kommt...

Nach einer Viertelstunde warten, wärend der wir der Paddel, Kanu, und alles was sonst noch schwimmt Event, zuschauen konnten, der grad da stattfand, kam tatsächlich ein Boot und wir wurden ans andere Ufer geschippert.

Ok, windig und leichter Niesel, aber lustig!

Danach wars noch ein ganzes Stück, aber dank unserer Vorwoche Training ging's schon ganz gut.

Nach 98km (längste Etappe bisher) erreichen wir Royan und lassen uns auf dem Zeltplatz nieder.

Obwohl wir bezahlt haben ist das Lied des Tages ganz klar "Don't Pay the Ferryman, Chris de Burgh, in der rockigeren Version von Domain"

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