Morgens am Fuße des großen Sandhaufens aufgewacht, ziemlich gut genächtigt, lediglich auf dem Rückweg von der Toilette fast auf eine fette Kröte getreten, die ums Zelt geschlichen war. Hatte wohl besseres zu tun und hat uns nicht weiter verfolgt..
Sonnenaufgang von der Düne oben (naja, bin nur halb rauf gekraxelt) auch sehr schön.
Wir sind gleich gestartet, wir wollten vor der Mittagspause der Hotelrezeption in Mimizan dort sein, die machen nämlich von 13:30 bis 16:30 Pause da hätten wir ziemlich lange warten müssen wenn wir die 13:30 nicht geschafft hätten.
Also haben wir bisschen Gas gegeben, der Weg dort ist super schön zu fahren auf prima Asphalt meist durch die Pinienwälder oder auf Radweg an ner Straße lang.
Zum Teil sieht man Waldstücke wo es offenbar gebrannt hatte, die Bäume haben keine Blätter, die Äste sind verkohlt. Allerdings kommt von unten bereits wieder Grün nach, Büsche und Gräser wachsen schon wieder, insofern sieht das nicht ganz so dystopisch aus. Offenbar waren bis vor kurzem durchaus noch Teilstücke gesperrt, wir fahren an Schildern und geöffneten Absperrungen vorbei. (Bild ist von gestern an der Düne)
Mit der Zeit wird's warm, gegen 11 schon wieder knapp über 30 Grad, zum Glück liegt der Weg überwiegend im Schatten.
Es geht an Biscarosse vorbei und um einen See im Hinterland rum, insgesamt wohl einer der am Schönsten zu fahrenden Teilstücke der Velodysee-Strecke.
Kurz vor Eins kommen wir an dem kleinen Hotel an, in dem wir 3 Nächte bleiben wollen. Nach 68km in unter vier Stunden und mit den Temperaturen am Schluss bisher die schnellste Fahrt der Tour. Hätten wir am Anfang der Tour so noch nicht hinbekommen...
Wir konnten gleich ins Zimmer, duschen und etwas ausruhen.
Später noch runter zum Strand und bisschen Mimizan angeschaut. Ok, soo viel gibts da nicht zu sehen , die üblichen Geschäfte und Restaurants halt, aber schöne Strandpromenade.
Lied des Tages "Ride like the Wind, Christopher Cross"
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