Waagrecht immerhin war es die Nacht, dafür regnerisch. Blöderweise kurz vor dem Aufstehen nochmal ein richtiger Duscher, so dass wir nach dem Frühstücken im Campinplatz-Kiosk leider das Zelt nass einpacken mussten. Halb so wild, aber halt auch nicht optimal. Der Regen war dann gleich vorbei so dass wir etwa 1km nach dem Losfahren die Regensachen wieder ausgezogen haben, denn es ist ja warm und mit der Regenhose wird's schnell richtig warm.
Dafür gab's einen sensationellen Regenbogen, quasi ganz rum und super-kräftig.
Der erste Teil der Strecke ging zunächst über flaches Land, dann wieder auf dem Radweg durch den Wald. Durch das dauernde auf und ab auf dem durch den Regen weichen Sandwegen kamen wir nicht so gut voran und sind auf die Strasse gewechselt, deutlich besser...
Die restliche Etappe führt meist durch das flache Hinterland, was weniger spektakulär ist. Einzig der Rückenwind war hier eine reine Freude, kilometerlang konnten wir mit wenig Treten viel Speed und Strecke machen.
Die Strecke verläuft hier in einem weiten U-förmigen Bogen um eine weite Bucht herum, wir wussten also der Wind kommt am Ende von vorn...
Der letzte Teil war dann schon bisschen Kampf auch, Gegenwind, vor allem von der kräftigen Sorte am Ende einer langen Etappe kann durchaus nervig sein...
Zum Glück war dann La Rochelle in Sicht und wir waren nach 81,5 km am netten AirBnB angekommen, das direkt im Zentrum bzw. am alten Hafen gelegen ist. Noch einkaufen und mal im Waschsalon waschen, ausgiebig Abendessen und den Spezial-Geburtstags-Rosé auf Barbara trinken, für sehr viel mehr sind wir fast zu schlapp.
Morgen keine Etappe, dafür ausschlafen, frühstücken und dann in die Markthallen in La Rochelle und viel rumlaufen und anschauen...
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